







© S. Fischer Verlag GmbH Frankfurt / Main 2010 IMPRESSUM
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Lesetipp
"Hallo Falko,
ich weiß, dass du und deine Kumpels meine Freundin Sahar zusammengeschlagen habt. Wenn ich dich den Bullen ausliefere, bist du fällig. Selbst, wenn du dich irgendwie rausreden kannst, deine sauberen Freunde machen dich fertig, ist doch wohl klar. Die können es sich bestimmt nicht leisten, dass du irgendwann quatschst.
Meine Güte, Falko, denk doch mal nach! Ich will mit dir reden. Ich will einfach verstehen, warum du so geworden bist.
Majo"
Skins haben Majos beste Freundin vor der Disko brutal zusammengeschlagen. Während Sahar im Krankenhaus liegt, findet Majo auf dem Parkplatz einen Ausweis. Er gehört Falko. Falko, der schüchterne, zurückhaltende Junge, den sie von früher kennt. Der immer alles einstecken musste. Und der jetzt eine Glatze ist und selber Prügel austeilt.
Ohne zu wissen, warum, ruft Majo ihn an. Und ohne zu wissen, was sie da tut, trifft sie sich mit ihm. Redet mit ihm. Immer wieder. Als sie merkt, auf was sie sich da eingelassen hat, hat sie sich schon längst verliebt – in eine Glatze.
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Bücher zum Thema
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Broschur Preis € 7,95 ISBN: 978-3-596-80306-4 |
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Broschur Preis € 6,95 ISBN: 978-3-596-80342-2 |
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Broschur Preis € 7,90 ISBN: 978-3-596-80532-7 |
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Broschur Preis € 6,95 ISBN: 978-3-596-80859-5 |
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Broschur Preis € 7,95 ISBN: 978-3-596-80788-8 |
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Lies rein ins Thema → Gewalt |
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"Duu ..." Dieter holt aus. Mit der Flasche in der Hand. "Halt bloß die Klappe."
"Lass ihn in Ruhe!", brüllt Pocke.
Er springt auf, packt Dieter am Hosenbund und zieht ihn zurück. "Und ich sag dir, Falko ist ein falscher Hund."
Christian schüttelt den Kopf. "Das gibt's nicht", murmelt er. Er reißt die Augen auf. "Da ist sie doch! Die Japse."
"Wo?"
Die drei gucken auf den Bildschirm: Majo ganz groß mit dem Teelicht in den Händen.
"Da hast du's", sagt Pocke. "Falko ist ein Verräter."
Dieter schleudert die Flasche gegen die Wand über dem Fernseher. Splitter fliegen, Bier spritzt, hellbrauner Schaum läuft die Tapete hinunter.
"Die holen wir uns." Dieters Gesicht ist zu einer Fratze verzerrt, die Hände zu Fäusten geballt. "Die machen wir tot."
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Text: Patricia Schröder
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Zu diesem Buch
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